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Konflikte zwischen Unternehmen

Sie befinden sich in einem Konflikt mit einem Geschäftspartner oder mit einer anderen Firma und möchten die Angelegenheit möglichst schnell, ohne Öffentlichkeit und außergerichtlich lösen? Dann könnte die Mediation ein attraktives Verfahren für diese Situation sein. Erfahren Sie mehr über Vorgehensweise, Rahmenbedingungen und Vorteilen der Wirtschaftsmediation.

Wirtschaftsmediation ist eine selbstbestimmte und gleichzeitig verbindliche Methode zur außergerichtlichen Konfliktbeilegung. Unter Berücksichtigung aller Interessen werden Konflikte konstruktiv, fair und nachhaltig gelöst. Der Mediator als unparteiischer Dritter vermittelt dabei zwischen den Parteien und schafft die entsprechenden Rahmenbedingungen.

Wie läuft eine Wirtschaftsmediation ab?

Zu Beginn einer Mediation werden zunächst unter Leitung des Mediators die Rahmenbedingungen für eine konstruktive Verhandlung geschaffen. Die Parteien stellen ihre Sichtweise des Konflikts dar und die einzelnen Konfliktthemen werden identifiziert. Anschließend werden Schritt für Schritt die Hintergründe der einzelnen Konfliktpunkte erarbeitet. Darauf basierend erarbeiten die Parteien gemeinsam mit Unterstützung des Mediators Lösungsoptionen, die von allen Beteiligten gleichermaßen als fair und dauerhaft tragfähig akzeptiert werden. In einer schriftlichen Abschlussvereinbarung werden die Lösung sowie die erforderlichen Schritte zur Umsetzung festgehalten.

Was sind die Vorteile?

Das Verfahren der Wirtschaftsmediation bietet für alle Beteiligten viele Vorteile. Die Parteien können Mediator, Anfang, Ende, Inhalt und Ergebnis selbst bestimmen, es gibt keine Entscheidung durch einen Dritten. Es werden immer die Standpunkte und Interessen der einzelnen Parteien berücksichtigt, Sie können sich somit ganz auf die Interessen Ihrer Firma konzentrieren und diese vertreten. Gemeinsam mit Ihrem Konfliktpartner ist das Ziel, eine win-win-Situation zu schaffen und eine zukunftsorientierte Lösung zu erarbeiten, um das Bestehen beider Unternehmen zu sichern. Die Erfolgschancen eines fachgerecht durchgeführten Mediationsverfahrens sind mit einer Einigungsquote von 80 – 90% sehr hoch.
Konflikte schädigen eine Geschäftsbeziehung oft nachhaltig. Im Rahmen der Mediation kann diese auf ein neues Fundament aufgebaut werden und auf der Basis einer erfolgreichen gemeinsamen Problemlösung sogar verbessert werden.
Sollten Sie den Gerichtsweg gewählt haben, stehen Ihnen (insbesondere bei mehreren Instanzen) meist lange Wartezeiten bevor. Die damit verbunden Kosten für Anwalt sowie interne Vorbereitungsmaßnahmen steigen schnell in die Höhe. Die Mediation ist eine flexible Dienstleistung und mit einem professionellen Partner spart sie Zeit und bietet einen planbaren Kostenrahmen. Dieser ist meist deutlich geringer als bei gerichtlichen Verfahren.
Die Mediation ist ein nicht-öffentliches Verfahren. Sie bietet im Gegensatz zu einem zwangsläufig öffentlichem gerichtlichen Verfahren die Vertraulichkeit und Bewahrung von Geschäftsgeheimnissen. Der Ruf und das Image Ihres Unternehmens werden geschützt.

Wo wird Mediation eingesetzt und wann ist sie geeignet?

Das Verfahren der Wirtschaftsmediation kann prinzipiell überall eingesetzt werden, sobald die Bereitschaft besteht, sich konstruktiv und sachlich mit seinem Gegenüber auszutauschen:

  • bei Konflikten zwischen Geschäftspartnern und Konkurrenzfirmen
  • bei Konflikten zwischen Lieferanten und Abnehmern
  • bei Kundenreklamationen
  • bei Haftungs- und Gewährleistungsansprüchen
  • bei Konflikten mit Subunternehmern
  • bei Wettbewerbs-, Marken- und Patentstreitigkeiten
  • bei Umwandlung von Firmen (Fusionen, Übergänge)
  • bei Insolvenzen

Mediation ist nicht nur eine außergerichtliche Alternative zur Konfliktbeilegung, sie fördert zudem den Erhalt von Geschäftsbeziehungen und verspricht eine schnelle, kostengünstige und faire Lösung Ihres Konflikts unter Berücksichtigung der Interessen Ihres Unternehmens.

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Über den Autor:

Steffen Buck ist Wirtschaftsmediator und generalbevollmächtigter Partner der Deutschen Wirtschaftsmediation. Als Wirtschaftsingenieur stellt er eine Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik dar. Jeder Fachbereich spricht seine eigene „Sprache“ und will verstanden werden. Seine Aufgabe ist nun die Vermittlung und Übersetzung zwischen beiden Fachbereichen, um effizientes Arbeiten zu ermöglichen und Missverständnisse zu vermeiden. Das Interesse an zukunftsorientierten Lösungen für komplexe Problemstellungen sowie das Schaffen einer einheitlichen Verhandlungsbasis zwischen zwei unterschiedlichen Parteien, spiegelt sich auch in seiner Tätigkeit als Wirtschaftsmediator wider.

„Wir sind stolz Mitglied eines großen und starkes Netzwerkes von Institutionen mit dem gemeinsamen zukunftsweisenden Zieles zu sein.“
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